Parodontitis ist eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Weil sie oft chronisch und schmerzlos verläuft, wird sie häufig spät erkannt. Wir stoppen sie früh – bevorzugt mit schonenden, minimalinvasiven Verfahren.
Bestimmte Bakterien, unzureichende Mundhygiene, genetische Veranlagung und Faktoren wie Diabetes mellitus beeinflussen die Erkrankung erheblich. Über die Jahre dehnt sie sich in tiefere Strukturen wie den Kieferknochen aus.
Die Folge sind zunächst freiliegende, empfindliche Zahnhälse. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig gestoppt, gehen nach und nach Zähne verloren.
Erstes Warnsignal – oft übersehen.
Bakterien dringen in die Tiefe vor.
Empfindlich und optisch „lange Zähne“.
Der Knochen baut ab, Zähne lockern sich.
Gute Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigung schützen am besten. Ist die Erkrankung fortgeschritten, stoppen wir die Entzündung – schonende Verfahren haben dabei Vorrang.
Leichtes Bluten ist meist kein Grund zur Sorge. Tritt es stark oder häufig auf, sprechen Sie uns an. Vorbeugend helfen passende Zahnbürste, Zahnpasta und eine auf Sie abgestimmte Zahnseide.
Ja – sie beugt vor und unterstützt auch bei bestehender Erkrankung. Oft empfehlen wir dann mehr als zwei Reinigungen pro Jahr.
Wir setzen Antibiotika sorgsam ein – etwa bei einer sehr starken Entzündung. Selbstverständlich beraten wir Sie vorher ausführlich.
In den meisten Fällen ja – sie trägt viel dazu bei, dass die Erkrankung nach der Behandlung nicht wiederkehrt. Wir beraten Sie individuell.
Eine Handzahnbürste etwa alle drei Monate – vorausgesetzt, Sie spülen sie nach dem Putzen gründlich ab und lassen sie trocknen.